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Nutzen

Erstinstallation eines Moving Map Systems in einem Kurzstrecken- Flugzeug

Der erste Schritt hierfür ist eine genaue Spezifikation für dieses Gerät zu erstellen, in der alle mechanischen sowie elektrischen Anforderungen aufgelistet werden, sowie die nach den Prozessen des Flugzeugherstellers durchzuführenden Tests.

Die Spezifikation wird dem Hersteller der Unit vorgelegt. Dieser erstellt nach der Durchführung aller vorgeschriebenen Tests einen QTR (Qualification Test Report), in dem die Testergebnisse aufgelistet sind. Um die Freigabe zur Installation zu erhalten, muss danach die Qualitätsabteilung den QTR verifizieren und validieren.

Parallel dazu, werden durch ausführliche Tests im Labor die Funktionalität des Gerätes, sowie die Schnittstellen zu anderen Anlagen, die Fluginformation bereitstellen (z.B. ARINC 429), geprüft. Die Resultate werden an den Gerätehersteller weitergeleitet, der die nötigen Änderungen durchführen muss, um die Funktionalität zu gewährleisten. Solange dies  durch ein Update der Software erreicht werden kann, werden keine neuen Qualifikationstests benötigt. Muss man an der Hardware Änderungen durchführen, die möglicherweise die elektromagnetische Emission des Gerätes verändern, wiederholt man den so genanten EMI-Test.

Die endgültige Sicherheit, dass alles funktioniert und alle möglichen Fehlerquellen berücksichtigt wurden, wird durch einen letzten „Flight Test“ erreicht. Hierbei wird während eines mehrstündigen Fluges die Funktionalität des Gerätes getestet, sowie mögliche Fehlerszenarien betrachtet (Stromunterbrechung, Datenausfall).

Durch diese detaillierte Arbeitsweise wird sichergestellt, dass die vom Kunden spezifizierten Anforderungen von dem Gerätehersteller eingehalten werden, sowie die angegebenen Funktionalitäten erbracht werden.

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